Saint-Avold


Im Jahre 1868 beschrieb der Historiker Philippe Bronder die Stadt Saint-Avold mit folgenden Worten: « Saint-Avold ist eine reizende kleine Stadt im lieblichen Tal der Rossel, die von einem Gürtel malerisch wirkender Hügel umgeben ist. Der aus Metz über die Straße von Longeville kommende Reisende erblickt die Stadt Saint-Avold in ihrer Gesamtheit und es eröffnet sich ihm ein reizender Ausblick, gekrönt von grünen Hängen, von denen sich die Stadt und ihre schöne Kirche auf angenehme Weise abheben. »

Heute ist Saint-Avold eine grüne und blühende Stadt, umgeben von prächtigen ausgedehnten Wäldern, eine Stadt mit dem Vorzug, die den Vorzug hat, inmitten einer Industrieregion zu liegen, ohne dass der Besucher dies auf den ersten Blick vermuten würde.

Mit ihren 17 000 Einwohnern erstreckt sich die Stadt Saint-Avold auf etwa 3 600 Hektar Fläche, darunter 1 800 Hektar Wald,und etwa 800 Hektar Gewerbegebiet. Das örtliche Dienstleistungs - sowie das erstklassige Hôtel - und Kulturangebot machen Saint-Avold zu einer gastfreundlichen Stadt, in der es sich gut leben lässt.


1. Eine kleine Handelsstadt im Mittelalter

Ein kleines Gotteshaus wurde der Sage nach im Jahr 509 durch den heiligen Fridolin, den Gründer des Klosters Säckingen unter dem Namen Hilariacum im Rosseltal, gegründet. Sigebald Bischof von Metz , ließ 720 eine neue Abtei errichten. Sein Nachfolger Chrodegang, Bischof von Metz führte die Benediktinerregel ein und beschenkte das Kloster reichlich.. Der Papst übereignete den Benediktinern von Sante Naboris die Reliquien der beiden römischen Märtyrer und Heiligen Nabor,und Felix, römische Märtyrer, die der Bischof von Metz Chrodegang einem Minister unter Karll Martell und Pippin, von seiner Romreise 765 mitbrachte (1). Eine Stadt entstand; Sie trug den Namen Sankt Nabor und wurde im Verlauf der Zeit zu Sankt Avold umbenannt. Sankt Nabor erlebte eine blühende Zeit im Spätmittelalter. Die Stadt lag an der „Via Regalis“ zwischen Metz und Frankfurt, an einem schon seit der Antike wirtschaftlich sehr wichtigen Wirtschaftsknotenpunkt.

An der Handelsstraße nach Metz gelegen, herrschte in dem Klosterstädtchen auf dem sog. Laetare Markt, bereits 1486 erwähnt, reges Treiben. Kaufleute aus dem Rheinland, aus Saarbrücken, Lothringen und der ganzen Region besuchten jedes Jahr die verschiedenen Märkte der Stadt, die für ihre Gerberarbeiten und Textilien sowie für ihren Viehhandel bekannt waren. Um 1300 wurde eine neue Stadtkirche im gotischen Stil, erbaut. 1313, wurde das erste Krankenhaus oder Hospiz von der Abtei gegründet. Im Jahre 1544 ging es in den Besitz (in die Verwaltung) der Stadt über.

Zur Zeit des Metzer Bischofs Ademar (1327-1361) wurde die Stadt befestigt. Sie war, Hauptort der Vogteiherrschaft Homburg Sankt Avold, die sich von Niederfillen bis Morsbach erstreckte. Bis Ende des 16. Jh. gehörte sie zur weltlichen Herrschaft des Bistums Metz. Die Rechte der Metzer Bischöfe als Stadtherren wurden jedoch durch die Grafen von Nassau als Vögte und der Herren von Kriechingen als Untervögte eingeschränkt. Die Stadtbeamten und die Befestigungen wurden durch einen Stadtzoll, den sog Octroi finanziert. Diese Steuer, wurde auf die eingeführten wie die auf den verschiedenen Messen angebotenen Waren, erhoben. Sie bestand bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts.

Im sechszehnten Jahrhundert gerieten die Bischöfe, Herren der Stadt, in finanzielle Schwierigkeiten, in deren Folge sie die Vogtei immer wieder verpfändeten. Schließlich veräußerte 1581 der damalige Bischof von Metz, Kardinal Charles de Lorraine, die Vogtei an seinen Neffen Henri de Guise, der sie an den Herzog von Lothringen weiterverkaufte. Die feste Treue der Stadt zum lothringischen Herrscherhaus führte seitens der Herzöge zur Verleihung ihrer Wappen an St-Avold im Jahre 1699.


2. Vom Herzogtum Lothringen zum Königreich Frankreich: 1581-1789


Nach 1581 entwickelte sich Saint-Avold sehr erfolgreich. Herzog Henri II überließ als Mitgift, die Herrschaft Homburg-Sankt Nabor mit 24 Dörfern seiner Nichte Prinzessin Henriette (2) und ihrem Gemahl Louis de Guise. Beide trieben den Handel und die Entwicklung der Stadt eifrig voran. Sie förderten den Holzverkauf an holländische Kaufleute und gründeten eine Glashütte an der Ambach. Die Prinzessin bevorzugte unterstützte/förderte die zweisprachige Ausbildung der jungen Mädchen der Bürgerschaft, und errichtete ein Benediktinerinnenkloster.

Die Stadt erlebte bis 1632-1633 einen blühenden Aufschwung. Dieser ging in den Wirren des 30-jährigen Krieges unter. Die mit dem Krieg verbundenen Kämpfe und Epidemien führten zu einem katastrophalen Bevölkerungsrückgang. Die Stadt verlor 90% ihrer Bevölkerung. Sie zählte, 1621, 1300 Einwohner. 1656 waren es nur noch 18, die in einer zerstörten Stadt ihr Leben fristeten. Viele Einwohner hatten Zuflucht in den gut beschützten Städten des Rheinlandes und in Luxemburg gefunden.

Nach dem Rijswicker Frieden von 1697 begann eine Periode friedvoller Entwicklung. Viele Flüchtlinge kehrten in ihre Heimat zurück und es kam zu einem merklichen Bevölkerungsanstieg, der durch die Ansiedlung einer großen Zahl von Einwandererfamilien aus Tirol und der Schweiz in den Jahren 1700-1720, beschleunigt wurde. Die wirtschaftlichen Maßnahmen und der Wiederaufbau einer neuen Verwaltung – von dem aus dem Exil zurückgekehrten Herzog Leopold, gefördert – schafften den Rahmen für einen gewaltigen Aufschwung. Saint-Avold wurde, ab 1699-1700, Hauptstadt einer Probstei, bestehend aus 23 Dörfern. Dieser Aufschwung zeigte sich in unserer Stadt durch den Neubau von mindestens 300 Patrizierhäusern (
3) eines neuen Rathauses im Jahre 1730 (4) sowie eines neuen Schlosses erbaut von Anton von Henningen (1669-1754) Feldmarschall im kaiserlichen Dienst. Vor allem die neuen Häuser mit ihren geschnitzten Türen und breiten Dachzimmern belegen den damaligen Reichtum der Bürgerschaft.



Drei sechseckige schöne Brunnen wurden 1714 von dem aus Norditalien stammenden Maurermeister Melchior Spinga, Zusammen mit Steinmetzen aus Tirol, entworfen und erbaut. Sie zieren noch heute das Stadtzentrum und verleihen ihm eine Atmosphäre der Ruhe und Geborgenheit. Einige dieser Künstlersippen ließen sich dauerhaft in Saint-Avold nieder.


Ihr wichtigster Arbeitgeber war die Benediktinerabtei. Sie stellte die Künstlerfamilien Metzinger und Melling ein (5), die ihre handwerkliche Kunst zur Blute brachten. Die mittelalterliche Stadtmauer verschwand aus dem Stadtbild. Sie wurde im Zuge einer Stadterweiterung in den Jahren 1710-1720 abgetragen. Saint Avold wurde erneut ein wichtiger Handelsplatz zwischen Frankreich und den deutschen und habsburgischen Landen. Eine nicht geringe Zahl Sankt-Avolder Familien diente dem Herzog Franz Stefan und folgten ihm nach seiner Heirat mit Kaiserin Maria-Theresia, nach Wien. Es seien hier nur kurz die Familien D’Avrange, Kaiser und Henning erwähnt, die bernerkenswerte Karrieren im Dienst der Habsburger machten.

Die Herrschaft des letzten Polenkönigs Stanislas in Nancy bestand nur de facto. Frankreich übernahm mehr und mehr die Verwaltung des Herzogtums. Es führte nach französischem Vorbild die verpönte Musterung und die Straßenfrönde ein. Die Stadt wurde 1751 trotz heftiger Proteste seitens der Bürgerschaft dem Bellistum Boulay (Bolchen) einverleibt. Nach dem Anschluss an Frankreich 1766, verior sie ihre politische Vormachtrolle zwischen Saarbrucken und Metz.

Von 1754 bis 1769, unternam die Benediktinerabtei Sankt Nabor, nach den Plänen des berühmten in Saint-Avold lebenden Mönchen und Architekten Dom Léopold Durand, bekannt für seine Arbeiten am Echternachter Kloster in Luxemburg, den Neubau, einer klassizistischen Kirche . Diese Kirche erstrahlte in ihrer vollendeten Pracht, als die Revolution 1789 ausbrach.

Nach den Plänen des berühmten, in St. Avold lebenden Mönchs und Architekten Dom Leopold Durand (bekannt auch für seine Arbeiten am Kloster Echternach in Luxemburg), wurde in den Jahren 1754 bis 1769 unter der Ägide der Benediktinerabtei St. Nabor der Neubau einer Kirche im klassizistischen Stil durchgefiihrt (
6). Diese Kirche erstrahlte in ihrer vollendeten Pracht, als die Revolution 1789 ausbrach.



3. Von der Revolution zur Deutschen Übernahme 1870


Die Revolution wurde zunächst freudig begrüßt. Aber die Auflösung des Benediktinerordens und die Verfolgung der Kirche ab 1793 führten zu einer tiefen Abneigung gegenüber dieser kirchenfeindlichen Politik. Die Bevölkerung gewährte den verfolgten Priestern Unterkunft und übte passiven Wiederstand. Die Stadt übernahm 1792 die leerstehende Abteikirche deren Wirtschaftsgebäude kurzfristig als Ställe für durchziehende Regimenter benutzt wurden. Sie diente in der Folgezeit als Pfarrkirche und ersetzte die aus dem Mittelalter stammende baufällige Pfarrkirche, die 1798 von einem Privatkaufmann erworben wurde. 1793 wurden im Zuge der Säkularisierungsmaßnahmen , die Kirchen geschlossen und der Kirchenschatz verkauft. Die Stadtkirche diente kurzfristig dem neuen revolutionären Kult.

Saint- Avold wurde 1790 im Rahmen des neu gegründeten Departements Moselle, Sitz eines neuen Kantons. Die Bürger der Stadt wählten ihren ersten Abgeordneten, Joseph Becker (1743-1812), in die Nationalversammlung. Becker galt als äußerst mutig. Trotz starken Drucks seitens des Pariser Pöbels widersetzte er sich der Hinrichtung des Königs Louis XVI. Er war im Departement der Einzige der Abgeordneten, der in Paris an der Abstimmung teilnahm und sein Abstimmungsverhalten auch mit Stolz rechtfertigte.


Die Unterzeichnung des Konkordats durch Bonaparte 1802 brachte zuerst wieder Ruhe in die Stadt. Die Fähigkeiten und das geschickte Taktieren des neu designierten Erzpriesters Jean Nicolas Houllé (1755-1841) führten zu einer Befriedung der Gemüter und zur Wiederherstellung des katholischen Kultes. In der napoleonischen Zeit dienten viele junge Einwohner in der Grande Armée. Georges Kister (1755-1832), der 1809 das jetzige Bürgermeisteramt kaufte und der als Generalgouverneur von Salzburg und Dantzig eingesetzt war, hatte sich in der Schlacht von Austerlitz mit seinen badischen Truppen ausgezeichnet. Er war auch Bürgermeister der Stadt von 1812 bis 1814, und von 1817 bis 1824 (7). Im Zuge der napoleonischen Kriege wurde die Stadt von bayerischen Truppen besetzt (1814-1818).

Die erste Hälfte des XIX Jh. war durch große Armut gekennzeichnet. Die zögerliche Industrialisierung - vorherrschend waren gewerbetreibende Betriebe wie Gerbereien und Bierbrauereien sowie die Steingutindustrie - konnte eine ständig wachsende Bevölkerung nicht ausreichend mit Arbeit versorgen.Viele Einwohner suchten ihr Glück in Nordamerika, überwiegend in den Städten des Ostens wie New York und im Mittleren Westen.

Diese prekäre wirtschaftliche Lage änderte sich langsam nach 1851. Die Eröffnung 1852 der Eisenbahnlinie Frankfurt-Metz, die Entdeckung großer Kohlevorkommen in Karlingen und die Öffnung des Max-Schachtes im Jahr 1862 beschleunigten Wachstum und Wohlstand. Einige Persönlichkeiten zeichneten sich auch in jener Zeit durch besondere Leistungen aus. Jean Nicolas Braun (1825-1882) (
8), Gründer des Frauenordens „Der Dienerin des Herzen Jesu“, der u.a. auch in Wien, London und Paris lebte und Edouard Hirschauer (1857-1943), Mitbegründer der französischen Luftfahrt, sind als deren wichtigste Vertreter zu nennen.


4. Die wilhelminische Zeit: 1870-1918

Nach dem verlorenen Krieg von 1870-1871 wurde Saint-Avold, wie auch das Departement Moselle und die beiden elsässischen Departements, dem neu gegründeten Deutschen Reich im sog. Reichsland Elsass-Lothringen angegliedert. Die Integration der Stadt in die neue wirtschaftliche Ordnung des neu gegründeten Kaiserreichs nach 1870 erfolgte nur langsam.

Von 1880 bis 1913 wurde Saint-Avold zu einer bedeutenden Garnisonsstadt mit neuen, das Stadtbild prägenden Kasernen ausgebaut. Zu nennen sind hier die Jägerkaserne (De Brack), die Artilleriekaserne (Lahitotle), die Ketzerratkaserne (Mahon) sowie die Bahnhofskaserne (Hamon)
(9). Mit der Gesamtstationierung von 2500 Soldaten war Saint-Avold, gemessen an der Bevölkerungszahl von 6800 Einwohnern im Jahre 1910, ein Soldatennest geworden.


Dank der aktiven unternehmerischen Betàtigungen der hauptamtlichen Bürgermeister, wie z.B. Joseph Koestel, erfuhr die städtische Entwicklung einen enormen Auftrieb. Die Reichslandzeit war ein Zeitalter des allgemeinen Wohlstandes. Saint-Avold modernisierte sich. Viele neue Einrichtungen kamen auch durch Druck und Unterstützung des Heeres zu Stande. Eine neue Straßenbahn wurde 1910-1911 in Betrieb genommen (10), sowie ein städtisches Krankenhaus und ein Gaswerk. Die Einwohner bekamen Licht und Wasser. Eine neue Garnisonskirche, die jetzige evangelische Kirche, wurde 1889 eingeweiht. In dieser bewegenden Zeit wurde 1897, Hertha Strauch alias Adrienne Thomas, geboren. Diese Schriftstellerin lebte später in Metz, Berlin und Wien. Jüdischer Abstammung und der Sozialdemokratie sehr nahe, bekämpfte sie in ihrer neuen Heimat Österreich mit allen Mitteln den aufstrebenden Nationalsozialismus. 1933 verfasste sie das Buch : “Die Katrin wird Soldat“, das sich schnell zu einem Bestseller entwickelte. Nach der Machtergreifung der Nazis floh sie über Frankreich in die Vereinigten Staaten und kehrte in den 1950er Jahren nach Wien zurück, wo sie 1980 starb. Ihre schriftstellerische Tätigkeit war lange Zeit in Vergessenheit geraten. Die Erinnerung an Adrienne Thomas wurde aber von ihrer Heimatstadt im Februar2004 durch die Auslobung eines Preises für junge Studenten, die sich mit der Geschichte der Stadt befassen, wiederbelebt.


5. Die Rückkehr zu Frankreich : 1918-1945

Nach dem Waffenstillstand 1918, kehrte die Stadt zu Frankreich zurück. Diese Wiedereingliederung gestaltete sich sehr schwierig. Saint-Avold blieb Garnisonsstadt. In den Jahren 1928-1930, wurde von der Grubengesellschaft Sarre-et-Moselle die Bergbausiedlung Jeanne d’Arc errichtet. Sie bestand aus 660 Wohnungen und wurde hauptsächlich von polnischen Arbeitern bewohnt, die über Schlesien und das Ruhrgebiet nach Lothringen kamen, um in den Kohlegruben zu arbeiten (11). Hatte die Stadt im Jahr 1926 noch 3412 Einwohner, so erlebte Saint-Avold bis 1931 mit 8500 Einwohnern einen kräftigen Zuwachs. Die Kohleförderung, die Garnison und der Handel brachten einen fortschreitenden Wohlstand. Im gleichen Zeitraum wurde sie zu einem Bestandteil der Maginot-Linie.

Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt 1940 von Nazi-Deutschland annektiert und dem Gau Westmark einverleibt Verwüstungen, Diktatur und Bombenangriffe, führten dazu, dass die Stadt einen fürchterlichen Blutzoll zahlte. Viele jüdische Mitbürger kamen in den Konzentrationslagern der Nazis um, andere Mitbürger starben als Soldaten an der Front in Russland. Ein Teil des Stadtzentrums lag 1945 in Trümmern.

Der größte amerikanische Friedhof in Europa – 10489 Soldaten liegen hier begraben – zeigt in aller Deutlichkeit die Härte der Kämpfe während der Befreiung Ost-Frankreichs und des blutigen Einmarsches der Amerikaner in West-Deutschland von Dezember 1944 bis März 1945 (
12).




6. Der Wiederaufbau: Kohle und Chemie als treibende Kräfte des Wohlstandes

Die verstaatlichte Bergwerksgesellschaft H.B.L. baute, von 1945 bis 1966, 1300 neue Wohnungen, die Bevölkerung stieg enorm von 7054 auf 18000 Einwohner an. In den neuen Quartieren Carrière, Emile Huchet, Arcadia sowie Wenheck fanden die Zugezogenen eine neue komfortable Heimstatt. Zwischen 1949-1960 wurde ein Kraftwerk in Emile Huchet gebaut. Eine Kokerei wurde in Karlingen angesiedelt.

Diese Entwicklung beschleunigte den Aufbau der schulischen Infrastruktur mit dem Bau zweier Oberschulen, dreier Mittelschulen und einer technischen Hochschule im Bereich Chemie (
13). Seit dem neuen Jahrtausend fördert Saint-Avold die Lebensqualität seiner Bürger mit einer Vielfalt hochwertiger kultureller Veranstaltungen im städtischen Kulturzentrum. Neue Parks und Spielanlagen verschönern das Stadtbild (14). Es lässt sich in dieser Stadt gut leben.

Die neue Partnerschaft mit Dudweiler im Saarland 1964, war die erste deutsch-französische Städtepartnerschaft, dieser Art, und beförderte die Aussöhnung zwischen beiden Völkern. 1994 wurde eine Städtepartnerschaft mit Fayetteville in North Carolina eingegangen. Der regelmäßige Austausch zwischen den Schulen und den Bürgern der Partnerstädte zeigt die Beständigkeit dieser engen und freundschaftlichen Beziehungen.

Die Stadt liegt im Arrondissement Forbach und ist selbst Verwaltungssitz der beiden Kantone Saint Avold 1 und 2.






Texte réalisé par Pascal FLAUS avec le soutien et la correction de
Daniela DORNER, enseignante à l’université de Vienne
et Jörg SÄMANN, directeur de la Bibliothèque de Merzig
que nous remercions chaleureusement.